Betreutes Wohnen – ein Wohnkonzept mit großem Potential

30 - 24 - 65 – Zahlen, die zunächst ohne Zusammenhang erscheinen. Wer dabei jedoch an die demographische Entwicklung in Deutschland denkt, bekommt eine Vorstellung wohin die Reise geht.

In 30 Jahren werden in Deutschland 24 Millionen Menschen leben, die 65 Jahre alt oder älter sind – das sind dann gut doppelt so viele wie heute. Nicht alle machen sich jetzt schon Gedanken, wie sich das auf die individuelle Situation auswirkt. Ist ja auch noch etwas Zeit, sagen die meisten. Für Unternehmen aus dem Wohnungsbau hingegen ist die Frage so aktuell, wie die Bundesligatabelle vom letzten Sonntag.

Wer wie die FRANK-Gruppe als Entwickler, Bauträger und Verwaltet tätig ist, plant in anderen Zeiträumen. Welche Investition rechnet sich auch in den nächsten drei Jahrzehnten? Wer wird in der Immobilie in vierzig Jahren leben? Welche Bedürfnisse und Wünschen haben diese Menschen dann? „Fakt ist, vom gesamten Wohnungsbestand in Deutschland ist heute nur ein geringer Anteil als seniorengerecht zu bezeichnen“, verweist Hans-Jürgen Schauenburg, geschäftsführender Gesellschafter der FRANK-Gruppe, auf die aktuelle Situation am Wohnungsmarkt. „Es wird aber in Zukunft eine hohe Nachfrage nach Wohnraum geben, der sich an den besonderen Anforderungen älterer Menschen orientiert.“

Insbesondere Betreuungs- und teilweise auch Pflegeleistungen werden aber schon heute stärker nachgefragt. Dies hat unterschiedliche Gründe. Zum einen werden die Menschen immer älter, benötigen aber trotz eines guten körperlichen Zustands punktuell Unterstützung. Gleichzeitig ist seit Jahren zu beobachten, dass die Bereitschaft zur Betreuung oder Pflege der Senioren im Kreise der Familie aus unterschiedlichen Gründen nachlässt. Immer mehr ältere allein lebende Menschen sind also auf passende Angebote auf dem Wohnungsmarkt angewiesen. 

Zukunftsmodell Betreutes Wohnen

Das Betreute Wohnen erweist sich da als sinnvolle Alternative zum Pflegeheim. In Deutschland hat sich der Grundsatz „Ambulant vor Stationär“ etabliert. Eine nicht seniorengerechte Wohnung gefährdet in vielen Fällen eine selbständige Lebensführung in der vertrauten Umgebung. Normale Wohnungen sind eben in Bezug auf Größe, Ausstattung und Zuwegung meist für junge Familien, Singles oder Menschen mittleren Alters ausgelegt. Von Barrierefreiheit keine Spur. Neben den mangelnden baulichen Voraussetzungen erschwert die unmittelbare Infrastruktur das tägliche Leben. Ob Einkäufe, Arztbesuche oder öffentlicher Nahverkehr, diese notwendigen alltäglichen Strukturen sind vielerorts verbesserungsbedürftig.  Dazu kommt, dass der soziale Kontakt stark darunter leidet, wenn die Senioren das Haus seltener verlassen.

„Wir haben uns intensiv mit der Situation am Wohnungsmarkt auseinander gesetzt. Das Ergebnis ist die Gründung einer eigenen Gesellschaft, die sich auf die Realisierung von Seniorenwohnanlagen in attraktiven Stadtlagen konzentriert“, so Hans-Jürgen Schauenburg. Aus diesem Grund wurde die FRANK Seniorenanlagen GmbH  & Co. KG gegründet.

In 2010 hat das noch junge Unternehmen der FRANK-Gruppe in Reinfeld und Pinneberg zwei Seniorenwohnanlagen fertiggestellt. In Bargteheide und Kiel entstehen zwei weitere Anlagen, und auch in Frankfurt ist ein Projekt in der konkreten Planung. In ihrem Vermögen als Zweckgesellschaft bündelt FRANK SENIORENANLAGEN die im Bau befindenden Objekte. Mittelfristig werden auch einige der in den frühen neunziger Jahren von FRANK errichteten zehn Seniorenwohnanlagen in den Bestand der Gesellschaft aufgenommen.

Hohe Qualität zu bezahlbaren Mieten

Die von FRANK konzipierten Seniorenwohnanlagen sind ein Mix aus frei finanzierten und öffentlich geförderten Mietwohnungen. „Unser Ziel ist es, auch Senioren mit niedrigen Bezügen das Wohnen in einer solchen Gemeinschaft zu ermöglichen“, erläutert Natascha Hoffmann, Geschäftsführerin der FRANK Heimbau Nord und verantwortlich für die Umsetzung der Seniorenwohnanlagen. Das Wohnungsangebot mit eineinhalb und zweieinhalb Zimmerwohnungen orientiert sich an älteren Paaren und allein stehenden Menschen. Im frei finanzierten Sektor werden jedoch häufig auch größere Wohnungen nachgefragt. FRANK reagiert darauf mit Dreizimmerwohnungen zur Miete sowie mit Eigentumswohnungen.

Beim Neubau einer Seniorenwohnanlage wird den Bedürfnissen der Senioren, in Bezug auf Ausstattung der Wohnungen und der gesamten Anlage sowie auf das Wohnumfeld, besonders Rechnung getragen. FRANK hat sich eigene Qualitätsstandards für die Wohnanlagen auferlegt. Hierzu zählen zum Beispiel die Einhaltung der DIN-Norm 77800 für barrierefreies und behindertengerechtes Bauen oder die Integration von 24 Stunden-Notrufen. Neben den barrierefreien Eigenschaften bietet FRANK in seinen Anlagen im Bedarfsfall eine zuverlässige und professionelle Betreuung und Pflege. Das Unternehmen arbeitet dabei mit kompetenten und erfahrenen Partnern wie den Diakonien, dem Deutschen Roten Kreuz oder der Arbeiterwohlfahrt zusammen, die als Betreuer in den Einrichtungen tätig sind.

Wichtig ist eine flexible, auf die Wünsche des Einzelnen angepasste Betreuung. Die Leistungen teilen sich in der Regel in Grund- und Wahlleistungen auf. Später eventuell notwendige Leistungen können von den Bewohnern jederzeit hinzugebucht werden. Neben den Diensten zu Hause ergänzt eine Pflegestation für die Kurz- und Langzeitpflege das Angebot der Seniorenwohnanlagen. So können die Bewohner im Falle einer entsprechenden Pflegebedürftigkeit in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. 

Gute Voraussetzungen für die Integration der Senioren 

Neben einer zentralen Begegnungsstätte für Senioren in der Anlage hat FRANK ein innovatives Konzept zur Einbindung der Senioren in bestehende soziale Strukturen entwickelt. In der im Bau befindenden Seniorenwohnanlage „Claudius Hof am Herrenteich“ in Reinfeld hat FRANK die Stiftung „Erfahrung trifft Jugend in Reinfeld“ gegründet. Über Partnerschaften mit ansässigen Schulen werden Projekte in den Bereichen Bildung, Kultur und Umweltschutz durchgeführt, aber auch Spiele und die gegenseitige Hilfe stehen im Vordergrund. Generationenübergreifend wirken die Bewohner der Seniorenwohnanlage mit den Kindern und Jugendlichen der Schulen zusammen. Neben dem Austausch von Wissen und Erfahrungen, werden die älteren Menschen Teil des Lebens der Stadt Reinfeld und haben die Möglichkeit, sich geistig und körperlich zu bewegen.

Bei den Standorten wählt FRANK zentrale, gewachsene Lagen mit guten Verkehrsanbindungen, ansprechenden Kulturangeboten und zu Fuß erreichbaren Einkaufsmöglichkeiten. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Einkommensstruktur und Bevölkerungsentwicklung gelegt. „Ganz bewusst vermeiden wir Lagen, die bereits einen hohen Seniorenanteil aufweisen. Die Vielfalt an Menschen verschiedener Altersklassen und Berufsstände ist unseren Kunden besonders wichtig“, sagt Natascha Hoffmann. 

Die demographische Entwicklung in Deutschland ist unumkehrbar. Das heißt, dass sich auch der Wohnungsmarkt verändern wird. FRANK hat diesen Trend bereits vor 15 Jahren erkannt und begonnen, seniorengerechte Wohnanlagen zu errichten. Mit der Gründung der FRANK Seniorenanlagen GmbH & Co. KG ist nun eine eigenständige Gesellschaft innerhalb der Gruppe entstanden, die sich nachhaltig in diesem Wachstumsmarkt positioniert hat.

Falls Sie Fragen haben oder Informationen zu den Seniorenwohnanlagen der FRANK-Gruppe wünschen, kontaktieren Sie bitte unsere Niederlassung in Kiel: Schwedendamm 16, 24143 Kiel, Tel: 0431 / 706 97-0


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